Project 27

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Sonja Feldmeier, Jan van Oordt, Lex Vögtli
8. September – 6. November 2026

Courtesy space25

Wie stabil sind die Ordnungen, mit denen wir die Welt einteilen und verwalten? Die Arbeiten von Sonja Feldmeier, Jan van Oordt und Lex Vögtli bewegen sich in den Zwischenräumen scheinbar fester Kategorien: zwischen Natur und Kultur, Mensch und Tier, Fakt und Fiktion, Wissen und Mythos. Aus Versatzstücken der Medien, der Geschichte und des Alltäglichen entstehen eigene Bildwelten, in denen Vertrautes fremd wird und Gewissheiten ins Gleiten geraten. Collage, Malerei, Skulptur, Fotografie, Klang und Zeichnung werden zu offenen Denkformen. Befragt werden unser ambivalentes Verhältnis zur Natur, der Ressourcenverbrauch, die Vergänglichkeit des Materials, die Brüchigkeit von Macht und die Lücken in unseren Wissensordnungen. Dabei entfalten die Arbeiten eine eigene Leichtigkeit: Sie verschieben Massstäbe, brechen Machtbilder spielerisch auf und lassen scheinbar Nebensächliches gleichberechtigt gelten.