



Projektionen auf den Osten
AktuellNowBild 1: Courtesy die Künstlerin © Foto: n.b.k. / Jens Ziehe
Bild 2: Courtesy die Künstlerin, Galerie Monopol, Warschau, Loock Galerie, Berlin © Foto: n.b.k. / Jens Ziehe
Bild 3: 3. Helmar Lerski, Helmar Lerski, v.l.n.r. Chawer in Kibbuz mit Autoreifen aus der Serie 'Menschliche Hände', circa 1930-44, Exhibition Print, Courtesy Nachlass Helmar Lerski, Museum Folkwang, Essen; Ohne Titel (Jude); Ohne Titel (Jude von Turkestan); Persischer Jude in Palästina, alle aus der Serie 'Araber und Juden', circa 1931-35; Private M., Polen, aus der Serie 'Jüdische Soldaten', circa 1942-43, Courtesy Nachlass Helmar Lerski, Kicken Berlin, , Ausstellungsansicht Projektionen auf den Osten, Schinkel Pavillon, 2026 © Foto: n.b.k. / Jens Ziehe
Bild 4: Courtesy Andrzej Steinbach & KIN, Brüssel / Brussels
Ausgehend von der Beobachtung, dass der „Osten“ verstärkt als kulturelle, ästhetische und politische Projektionsfläche dient, thematisiert das mehrteilige Ausstellungs-, Diskurs- und Publikationsprojekt Projektionen auf den Osten die ideologischen Zuschreibungen, die sich an die Begriffe „Ost“ und „West“ knüpfen.
Internationale Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Autor*innen setzen sich mit historischen und gegenwärtigen Konfliktlinien auseinander – von der DDR-Erinnerungspolitik über Antisemitismus und postsozialistische Transformationen bis hin zu aktuellen geopolitischen Spannungen. Im Zentrum steht die Frage, wie die Dichotomie von „Ost“ und „West“ unsere Gegenwart strukturiert.
Begleitend zu zwei Ausstellungen im n.b.k. und im Schinkel Pavillon führen eine Publikation sowie eine Projektwebseite die künstlerischen Positionen, Forschungsperspektiven und Diskursbeiträge zusammen. Ein umfangreiches Diskursprogramm vertieft die inhaltlichen Fragestellungen zusätzlich.