
vis-à-vis
BaldSoonCourtesy Ping Rodach contemporary
Ein Bild steht nie allein.
Was geschieht, wenn zwei eigenständige Bildwelten aufeinandertreffen? Wenn sich unterschiedliche Vorstellungen von Wirklichkeit gegenüberstehen – und der Blick beginnt, sich zu verschieben?
Mit vis-à-vis bringt PING RODACH contemporary Ramiro Oller und Andreas Zagler erstmals gemeinsam in München zusammen. Ihre künstlerischen Positionen begegnen sich nicht als Gegenpole, sondern als eigenständige Perspektiven, die im Gegenüber neue Resonanzen erzeugen.
Die Ausstellung versteht das Bild nicht als abgeschlossene Aussage, sondern als einen Ort, an dem Wahrnehmung in Bewegung gerät. Zwischen Sichtbarem und Gedachtem, zwischen unmittelbarer Erscheinung und ihrer Transformation entsteht ein Spannungsfeld, in dem sich der Blick immer wieder neu orientiert.
Zwei Positionen. Ein Gegenüber. Ein neuer Blick.