

andreas eriksson im dialog mit kim chong hak—painting the path
AktuellNowBild 1: Andreas Eriksson, Lump, 2026, acrylic, egg-oil-tempera and oil on canvas, 235 x 252 cm. © Andreas Eriksson / VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin
Bild 2: Kim Chong Hak, Untitled, 2017, acrylic on canvas, 53 x 65.1 cm. © Kim Chong Hak. Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin
›painting the path‹, ein Dialog zwischen Kim Chong Hak und Andreas Eriksson, vereint neue sowie in den letzten Jahren entstandene Werke der Künstler bei neugerriemschneider. Beide orientieren sich in ihren bildnerischen Ansätzen an den Rhythmen der Natur und übertragen diese vor unterschiedlichen generationellen, politischen, geografischen und kulturellen Hintergründen in Kompositionen, die zwischen Figuration und Abstraktion changieren. Mit emotional und formal ausbalancierten Gemälden sind sie zu Chronisten der Berge ihrer Heimat geworden—Kinnekulle in Schweden, wo Eriksson 2002 sein Atelier eingerichtet hat, und Seoraksan in Südkorea, wo Kim seit 1979 lebt und arbeitet. In der Ausstellung zeigen die Künstler, die sich an unterschiedlichen, jeweils entscheidenden Punkten ihrer Laufbahn befinden, die entlegenen Landschaften ihrer Regionen in stetem Wandel—von vibrierender Farbigkeit bis hin zu stillen, in sich gekehrten Momenten.
Zeitgleich mit ›painting the path‹ eröffnet Barbara Wien die Ausstellung ›Horizontal Fold‹ über die zentrale Rolle von Künstlerpublikationen in Erikssons Schaffen, begleitet von Gemälden, Fotografien, Siebdrucken, Bronzeskulpturen und textilen Werken (bis 24. Dezember). Darüber hinaus widmet das Institut suédois in Paris Eriksson die Ausstellung ›Soleil et Lune. Andreas Eriksson in dialogue with Ivan Aguéli‹ (20. Oktober bis 10. Januar 2027). Kim ist parallel mit einer Ausstellung im Gangneung Museum of Art Sorol vertreten (22. Juli bis 25. Oktober 2026) sowie mit der großangelegten Retrospektive ›Kim Chong Hak, Painter of Seoraksan‹ im Phoenix Museum of Art (9. September 2026 bis 21. Februar 2027), nach deren Premiere im High Museum of Art.
Werke von Andreas Eriksson (geb. 1975) wurden in Einzelausstellungen internationaler Museen und Institutionen gezeigt, darunter Murin-an, Kyoto (2024); OōEli, Hangzhou (2024); Lillehammer Kunstmuseum, Lillehammer (2024); Lidköpings Konsthall und Vänermuseet, Lidköping (2023); Thielska Galleriet, Stockholm (2023); De 11 Lijnen, Oudenburg (2021); Skissernas Museum, Lund (2021); Nordiska Akvarellmuseet, Skärhamn (2020); Braunsfelder, Köln (2019); Bonniers Konsthall, Stockholm (2014); Centre PasquArt, Biel (2014); Listasafn Reykjavíkur, Reykjavík (2014), und mumok—Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien (2008). Eriksson nahm an der 30. Bienal de São Paulo (2012) teil und vertrat Schweden im Nordischen Pavillon auf der 54. Biennale di Venezia (2011). Eriksson lebt und arbeitet in Medelplana, Schweden.
Werke von Kim Chong Hak (geb. 1937) wurden in Einzelausstellungen internationaler Museen und Institutionen gezeigt, darunter ›Painter of Seoraksan‹, High Museum of Art, Atlanta (2025); ›Highlighting Contemporary Artist III‹, Busan Museum of Art, Busan (2020), ›Carte blanche à Kim Chong Hak‹, Musée national des Arts asiatiques—Guimet, Paris (2018); ›A Key to Creation‹, Seoul Museum of Art, Seoul (2015); und ›Retrospective‹, National Museum of Contemporary Art, Korea, Gwacheon (2011). Kim nahm an der 13. und 12. Bienal de São Paulo (1975, 1973) teil sowie an der 4. Biennale de Paris (1965). Kim lebt und arbeitet in Seoul.