Projektionen auf den Osten

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Gruppenausstellung
10. September – 8. November 2026

Bild 1: Hito Steyerl, Land des Lächelns, 1990, SD-Video, 2:24 min. Courtesy Hito Steyerl, Andrew Kreps Gallery, New York, und Esther Schipper, Berlin/Paris/Seoul
Bild 2: Maksym Khodak, Kornkammer Europas, 2026, 16-mm-Film, schwarz-weiß, Ton © Maksym Khodak

Mit Anca Benera & Arnold Estefán, Pavel Brăila, Ana Hoffner ex-Prvulovic*, Maksym Khodak, KwieKulik, Helmar Lerski, Maria (Masha) Lisogorskaya, Shlomo Pozner, Xavier Robles de Medina, Maya Schweizer, Andrzej Steinbach, Hito Steyerl, Gabriele Stötzer, Mikhail Tolmachev, Jasmin Werner, Anastasiya Yarovenko, u. a.

Ausgehend von der Beobachtung, dass der „Osten“ verstärkt als kulturelle, ästhetische und politische Projektionsfläche dient, thematisiert das mehrteilige Ausstellungs-, Diskurs- und Publikationsprojekt Projektionen auf den Osten die ideologischen Zuschreibungen, die sich an die Begriffe „Ost“ und „West“ knüpfen.

Internationale Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Autor*innen setzen sich mit historischen und gegenwärtigen Konfliktlinien auseinander – von der DDR-Erinnerungspolitik über Antisemitismus und postsozialistische Transformationen bis hin zu aktuellen geopolitischen Spannungen. Im Zentrum steht die Frage, wie die Dichotomie von „Ost“ und „West“ unsere Gegenwart strukturiert.

Begleitend zu zwei Ausstellungen im n.b.k. und im Schinkel Pavillon führen eine Publikation sowie eine Projektwebseite die künstlerischen Positionen, Forschungsperspektiven und Diskursbeiträge zusammen. Ein umfangreiches Diskursprogramm vertieft die inhaltlichen Fragestellungen zusätzlich.