







A Nail to Hang the Day On
AktuellNowFoto: Edward Greiner
Gegenstände wandern. Oder? Nach und nach werden Dinge abstrakt und selbst der unscheinbarste Haushaltsgegenstand trägt eine emotionale Aufladung in sich, die ihn an das Leben jener bindet, die ihn nutzen. Diese Bindung reicht weit über die Funktion des Gegenstands hinaus: Fantasie, Erinnerung, Schmerz oder Begehren fließen in Gegenstände hinein, die Menschen nahestehen und mit der Zeit wird die kalte Oberfläche eines Toasters oder eines Stuhls wärmer.
Wenn sich das „Alltägliche“ nicht länger auf eine geteilte Erfahrung von Zeit beziehen kann, welche durch Koordinaten wie Arbeit und deren Rituale informiert wird, können selbst die vertrautesten Dinge fremd erscheinen. Gezeichnet von den Spuren dieser Erosion entwirft A Nail to Hang the Day On eine Gegenwart, in der Alltagsobjekte aus ihren Verankerungen gelöst werden und ein verwandeltes, renaturiertes Gefühl von Ort und Zugehörigkeit hervorbringen.