

Garten der Möglichkeiten
AktuellNowCourtesy Künstlerverein Malkasten
Der Künstlerverein Malkasten besitzt mit seinem Park ein einzigartiges Refugium und hochrangiges Gartendenkmal mitten in Düsseldorf, dessen Ursprünge bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückgehen. Die Ausstellung „Garten der Möglichkeiten“ erzählt anhand von historischen Dokumenten und Bildern von der Geschichte dieses Parks – und schlägt eine Brücke in die Gegenwart und zu unserem Naturverständnis heute.
Es geht um Mensch und Natur, um Natur und Landschaft, um Landschaft und Garten: mit Arbeiten von Lothar Baumgarten, Johannes Bendzulla, Katja Davar, Elger Esser, Franz Gertsch, Christoph Knecht, Silke Leverkühne, Rita McBride, Giuseppe Penone, Anja Schubert und Tatjana Valsang.
Ergänzend zu den ausgewählten Werken von Künstler:innen, die nationales und internationales Renommee besitzen, realisieren drei Studierende der Kunstakademie Düsseldorf neue Arbeiten: Valerie Fiona Feldhaus, Marie Grothe und Tom Seidel.
Die Geschichte des Malkastenparks beginnt mit der Familie Jacobi, die Mitte des 18. Jahrhunderts ein Stück Land an der damaligen Stadtgrenze von Düsseldorf kaufte und es, den damaligen Moden folgend, gestaltete: zunächst gemäß den geometrischen Idealen des Barock, dann naturnah als englischer Landschaftsgarten. Haus und Garten der Jacobis wurden ein Treffpunkt für Intellektuelle und Künstler. Goethe etwa war zweimal dort zu Gast. 1861 erwarb der Künstlerverein Malkasten das Anwesen der Jacobis. Seither spielt der Garten eine wichtige Rolle im Kulturleben der Stadt Düsseldorf: als Ort für die Kunst, für ein geselliges Zusammensein und zum Verweilen in der Natur.