en passant #5: Andrea Good

AktuellNow
Andrea Good
30. September – 24. Oktober 2026

Courtesy jevouspropose

jevouspropose freut sich sehr, im Rahmen von en passant eine kleine Auswahl aus dem Schaffen der Zürcher Künstlerin Andrea Good zusammen mit ihrer neuen Publikation zu präsentieren.

Die von Patricia Pazin (Büro Haeberli) grafisch gestaltete und in der edition clandestin erschienene Publikation Camera obscura – La cour à moi, la cour en moi dokumentiert ein partizipatives Kunst-und-Bau-Projekt, welches Andrea Good für das Frauengefängnis Prison de La Tuilière in Lonay (Kanton Waadt) entwickelt hat. Nach langer und intensiver Vorbereitung arbeitete die Zürcher Künstlerin während zweimal zwei Wochen eng mit den Frauen und dem Personal zusammen. Ausgewählte Zellen wurden mit einfachen Mitteln in Camera-obscura-Räume verwandelt, in denen Hof, Himmel und Natur ohne Gitter und auf dem Kopf stehend an den Wänden erscheinen. Die Insassinnen richteten die Camera obscura selbst ein und belichteten eigene Fotopapiere. Die Publikation vereint die Bilder von Adungi, Helen, Julie, Lynn, Olivia und Sylvie (Prison de La Tuilière) mit Zitaten von ihnen und anderen inhaftierten Frauen, mit Bildern von Andrea Good sowie einem Text von Teresa Gruber. Projektbegleitung Mirjam Fischer, mille pages.

Begleitend zur Buchvernissage findet bis zum 24. Oktober eine kleine Ausstellung statt, die nebst einer aus dem Kunst-und-Bau-Projekt stammenden Arbeit von Andrea Good auch ein grossformatiges Luminogramm von einer 1999 entstandenen Camera-obscura-Aufnahme des Helvetiaplatzes zeigt.