


Publik Machen: Rauschen—Echos einer Institution
AktuellNowDie Ausstellung ›Rauschen: Echos einer Institution‹ beleuchtet die Arbeit des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) und dessen Rolle zwischen staatlicher Kulturpolitik und internationalem Kulturaustausch. Von 1973 bis 1990 organisierte das ZfK im Auftrag des Ministeriums für Kultur der DDR Ausstellungen im In- und Ausland. Nach seiner Auflösung 1990 ging der grafische Bestand von rund 10.000 Werken an das ifa–Institut für Auslandsbeziehungen über.
Das ›Rauschen‹ steht für die kulturpolitische Frequenz hinter den offiziellen Erzählungen einer Institution. Archivmaterialien, Zeitzeug*innen und künstlerische Positionen eröffnen neue Perspektiven auf ein bislang wenig erforschtes Kapitel internationaler Kunstgeschichte.
Neben Werken aus den Sammlungen des ZfK und des ifa greifen zeitgenössische Künstler*innen die Geschichte des ZfK auf: Nadja Abt und Katharina Marszewski beschäftigen sich mit Robert Rauschenbergs ROCI-Ausstellung, Anna Bromley untersucht Kultur- und Handelsbeziehungen zwischen der DDR und Syrien, Suse Weber widmet sich Werner Schinko und David Polzin den gesellschaftlichen Möglichkeitsräumen nach 1990.
Kuratiert von Susanne Weiß in Zusammenarbeit mit Nadja Abt, Swantje Greve und Petronela Soltesz.