#GRID #STRIPES

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Martin Andreas Schumacher, Oliver Seibt
9. Oktober – 31. Oktober 2026

Courtesy HUNDERTNEUN

Linie, Raster, Wiederholung, Rhythmus – und die Frage, was geschieht, wenn aus einem einfachen Ordnungsprinzip ein Bild entsteht.

In der Ausstellung #GRID #STRIPES treffen zwei eigenständige künstlerische Positionen aufeinander: die GRID-Arbeiten von Martin Andreas Schumacher und die STRIPES von Oliver Seibt.

Martin Andreas Schumacher arbeitet mit dem Raster als Struktur. In seinen Arbeiten entstehen durch Schnitte, Überlagerungen und das Wechselspiel von Schwarz und Weiß komplexe Gefüge. Die strenge Geometrie des Grids wird dabei immer wieder durchbrochen – kleine Verschiebungen, Unregelmäßigkeiten und Spuren des Materials setzen der Ordnung etwas Individuelles entgegen.

Oliver Seibt entwickelt seine STRIPES aus horizontalen, gerissenen Papierstreifen. Schicht für Schicht entstehen Rhythmen und Farbräume, die an Wasser, Horizonte oder Landschaften erinnern. Die sichtbaren Abrisskanten machen den Entstehungsprozess zum Teil des Bildes: Keine Linie ist vollkommen gerade, keine Wiederholung identisch.

So unterschiedlich beide Arbeitsweisen zunächst erscheinen, verbindet sie die Beschäftigung mit Struktur und Wiederholung, Präzision und Abweichung, Fläche und Zwischenraum . Das Raster trifft auf den Streifen, die Vertikale auf die Horizontale, das Konstruktive auf das Organische.

#GRID #STRIPES bringt diese beiden Bildsprachen miteinander ins Gespräch.