
Α und Ω – vom Ursprung zum Neubeginn
Ausstellungsansicht Α und Ω, ODMAA Uranchimeg, SUKHBUREN Narankhuu, NYAM-OCHIR Oyunpurev, Courtesy galerie son
Monumentale abstrakte Kalligrafien und keramische Skulpturen: Mit „Α und Ω“ (Alpha und Omega) präsentiert die galerie son im Herbst eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von ODMAA Uranchimeg, SUKHBUREN Narankhuu und NYAM-OCHIR Oyunpurev. Gegenüber dem Humboldt-Forum am Schinkelplatz 4 begegnet das Publikum einer Mongolei, deren Gegenwart ebenso viel Aufmerksamkeit verdient wie ihre Geschichte.
Den Ausgangspunkt bildet eine universelle Frage: Wann wird ein Ende zum Anfang?
Alpha und Omega - der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets - verweisen auf das zentrale Thema der Ausstellung: das Verhältnis von Anfang, Vollendung und Neubeginn. Die drei Künstler greifen historische und kulturelle Themen auf und untersuchen, wie Ideen Form annehmen und Veränderung neue Möglichkeiten eröffnet. Plastische Körper und kalligrafische Gesten bringen diese Auseinandersetzung in einen räumlichen Dialog.
Im Umfeld der Museumsinsel setzt „Α und Ω“ einen zeitgenössischen Akzent. Parallel zur Ausstellung „Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ in der James-Simon-Galerie lenkt sie den Blick auf heutige künstlerische Ausdrucksformen. Für Sammler, Kuratoren und Medien bietet die Berliner Präsentation Gelegenheit, drei eigenständige Positionen anhand ihrer jüngsten Werke zu entdecken.
Präsentiert in Kooperation mit der Arts & Media Project Management & Consulting NGO (AMPMC) und ihrer Gründerin OYUNTUYA Oyunjargal, eröffnet anlässlich des Staatsbesuchs des mongolischen Präsidenten Uchnaagiin KHURELSUKH in Deutschland. Die Kunstwerke wurden während des Artist-in-Residence-Programms 2026 der AMPMC in der Berliner Bildhauerwerkstatt des bbk geschaffen.