o.T. (61-90/90_2026)

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Franziska Holstein
18. September – 14. November 2026

Courtesy Galerie Friese

Wir freuen uns sehr, 30 Arbeiten aus Franziska Holsteins neuer 90-teiligen Serie „o.T. (90_2026)“ erstmals in der Galerie Friese in München zu präsentieren.

Die komplette Serie wurde Anfang des Jahres in der Ausstellung Colour Crush in der Kunsthalle Nürnberg ausgestellt. Parallel dazu zeigen wir in unseren Berliner Räumen ab dem 10. September die 60 weiteren Arbeiten aus der Serie.

Die 30 Arbeiten auf Papier sind jeweils gerahmt, nummeriert und werden chronologisch iin einer Reihe im Galerieraum gehängt. Die einzelnen Werke sind mit unzähligen Schichten von Acrylfarbe bemalt und entstehen nebeneinander und simultan im Atelier. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Farb- und Bildkompositionen zusammen. Dabei reicht das Spektrum des einzelnen Blattes von monochrom bis hin zu vielfarbig expressiv und räumlich, wobei alles in Bezug zueinander steht und aufeinander reagiert: Holstein legt den Fokus auf den Entstehungsprozess des jeweiligen Werks und seinen Kontext in der Serie, auf Kombination und Variation theoretisch unendlich vieler Bildmöglichkeiten durch Farbe und Form, die sowohl einzeln als auch als Ganzes eine intensive Wirkung entfalten.

Franziska Holstein (*1978) studierte bei Arno Rink an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst und war Meisterschülerin von Neo Rauch. In diesem traditionsreichen Umfeld hat sie von Anfang an konsequent einen eigenen Weg in der Malerei bis hin zur Gegenstandslosigkeit bestritten.

Holstein hatte u.a. Einzelausstellungen im Museum der bildenden Künste Leipzig (2012), in der Kunsthalle Bremerhaven (2019) und im Von der Heydt-Museum Wuppertal (2023). 2025 erhielt Franziska Holstein den Alexej-von-Jawlensky-Förderpreis, der mit einer Einzelausstellung im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden (2027) verbunden ist.