Geteiltes Leben. Kunst und Migration in Berlin

BaldSoon
Gruppenausstellung
11. September 2026 – 7. Februar 2027
VernissageOpening: Donnerstag, 10. September 2026, 18:00 Uhr

Präsentiert werden künstlerische Positionen von den 1970er Jahren bis heute. Selten gezeigte Werke aus der Sammlung des Berlin Museums und ausgewählte Leihgaben erzählen von Exil, Alltag und Selbstermächtigung. Archivmaterialien und Audiointerviews der Künstler*innen ergänzen die Werke und eröffnen transnationale Perspektiven auf die Geschichte Berlins.

Die Wege der beteiligten Künstler*innen sind so vielfältig wie ihre künstlerischen Arbeiten. Für viele wird Berlin das neue Zuhause—die Stadt, in der sie studieren und künstlerisch arbeiten, auch ein Zufluchtsort im politischen Exil. Die Ausstellung fragt, welche Spuren Migration und Exil in der Berliner Kunst hinterlassen haben und welche Unterschiede sich zwischen Ost- und Westberlin zeigen. Sie macht auch sichtbar, welche Rolle Netzwerke, kollektive Räume und selbstorganisierte Strukturen für die künstlerische Praxis spielen.

Gezeigt werden Arbeiten aus Malerei, Grafik, Film und Skulptur von Cecilia Boisier, Santos Chávez, Ximena Ferrer Pizarro, Evelyn Kuwertz, Ertekin Özcan, Minh Duc Pham, Núria Quevedo, Chetna Vora und Hanefi Yeter.

Ein begleitendes Programm mit Kuratorinnen-Führungen, Kreativ-Werkstätten und einem Erzählsalon vertieft die Themen der Ausstellung.

Parallel zu ›Geteiltes Leben. Kunst und Migration in Berlin‹ präsentiert der Gropius Bau die Ausstellung ›Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960‹, die sich mit der Kunstproduktion im Kontext von Arbeitsmigration im gleichnamigen Stadtteil auseinandersetzt.

Kuratiert von Christine Heidemann und Aurora Rodonò, zusammen mit Pia Dressler und Antonia Welch Guerra (Berlin Museum)

Gefördert durch die Julius Bötzow Stiftung

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