





Hal Busse. Werk und Wirken
AktuellNow© Hal Busse Archiv, Foto: Marcus Schneider
Im Jahr des 100. Geburtstags der Künstlerin Hal Busse (1926 – 2018) präsentiert ihr Nachlassarchiv eine konzentrierte Auswahl zentraler, teils selten gezeigter Gemälde, Reliefs, Zeichnungen und Objekte. Die Ausstellung „Hal Busse. Werk und Wirken“ in der Barlach Halle K gibt so Einblick in eine künstlerische Praxis, die sich zwischen Figuration und Abstraktion entfaltet: In den 1950er Jahren verdichtet Hal Busse ausgehend von figurativen Motiven Form, Farbe und Struktur zu seriellen, materialbezogenen Ordnungen in ihrer Malerei, die sich in Reliefs und Raumplastiken fortsetzen. In den späten 1960er und 1970er Jahren entwickelt sie variable, offene Systeme wie das Objekt „Trinité (Alleen)“ von 1973. Parallel entstehen in Hamburg reduzierte Elbe-Zeichnungen, die sie 1968 und 1971 im Kunsthaus Hamburg sowie im BBK-Kontext zeigte und die nun erneut zugänglich sind. Die Ausstellung ist Teil eines seit 2020 laufenden Forschungsprojekts zum Werk und Nachlass von Hal Busse. Kuratiert von Jana Noritsch und Busses Tochter, Johanna Bendixen, wird die Werkschau von einer Publikation gleichen Titels, einem Vermittlungsprogramm und einem Podium zu künstlerischen Nachlässen begleitet.